Christa Meier-Drave wurde 1937 geboren. Nach dem Studium der Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kunst übernahm sie nach fünf Jahren im Schuldienst museumspädagogische Aufgaben in der Kunsthalle Bielefeld. Sie ist seit vielen Jahren künstlerisch tätig.
aus der Kritik:Episodenhaft sind ihre Erinnerungen. Aus der Ferne tauchen sie auf, sind oft ausgefranst, lückenhaft. Es gibt den Waschtag am Montag, auch den Tag, an dem es die Kinder vor dem Quieken des Schweines graut. Unsentimental schreibt Meier-Drave über das Leben der Kriegs- und Nachkriegsjahre, erzählt von Dingen, die heute fremd sind: das Paradekissen, die Schiefertafel, das Speiseöl aus Bucheckern und die Schusterkugel, die das Licht der Petroleumlampe bündelte. [...] „Himmel und Erde“, ein Buch aus dem Leben, ein Lebensmittel eben, ein westfälisches Gericht mit Kartoffeln, Äpfeln und Zwiebeln, auch ein altes Volkslied, eine glückliche Kindheit. Mal himmlisch. Mal erdig. Maria Frickenstein in „Neue Westfälische“ (30.11.2006)
Mit wiederentdeckten Fotos in einem Familienalbum beginnen diese Erinnerungen, [...] mit einem Bilderbuch, das wie die Autorin schreibt, „angefüllt ist mit Gerüchen, Geräuschen und Gefühlen“. Christa Meier-Drave gelingt es, solcherlei Sinneseindrücke eindrücklich und detailgenau zwischen den zwei Buchdeckeln ihrer Geschichte wiedererstehen zu lassen. [...] eine glückliche und erfüllte Kindheit, die hier in episodischer Form ebenso eindringlich wie anregend geschildert wird. [...] Jochen Grywatsch in „Westfalenspiegel“ (Heft 3, 2007)